Reparaturnetzwerk Wien
Umweltmusterstadt Wien
Ein Projekt von DIE UMWELTBERATUNG Wien

Neues Projekt: Reparatur und Selbermachen in der Stadt

Im städtischen Raum untersucht das Projekt „Repair & Do-It-Yourself Urbanism” Initiativen, die das Selbermachen und Reparieren ermöglichen. Aus einem Vergleich von Wiener Initiativen und europäischen Vorzeigeprojekten werden Szenarien entwickelt, um das Selbermachen und Reparieren in Wien anzukurbeln.

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© martialred - Fotolia.com, Ingo Bartussek - Fotolia.com, Gestaltung: Monika Kupka "die umweltberatung"

In Wien und anderen europäischen Großstädten entwickeln sich Reparatur- und Sharing-Initiativen, Recycling-Maßnahmen und Do-it-Yourself-Aktivitäten. Diese Initiativen sind noch nicht weit verbreitet, haben aber ein großes Entwicklungspotential. Das Projekt “Repair & Do-It-Yourself Urbanism“ möchte einen Beitrag zur Verbreitung dieser Initiativen leisten, denn sie verlängern das Leben von Alltagsgegenständen wie Elektrogeräten, Möbeln und Textilien erheblich und verkleinern die Abfallberge – geringerer Verbrauch von Rohstoffen und Energie bei gleichzeitig hoher Lebensqualität sind die positiven Nebeneffekte.

Beispiele aus anderen Städten

Zuerst erforschen das Institut für höhere Studien IHS und DIE UMWELTBERATUNG gemeinsam internationale Beispiele in Städten, wo schon erfolgreiche Reparatur- und Do-it-yourself-Initiativen aktiv sind. Sie gehen der Frage nach, was das Erfolgsrezept dieser Projekte ausmacht.

Wiener Initiativen

Der nächste Schritt wird in die Wiener Bezirke Ottakring und Neubau führen. Das IHS und DIE UMWELTBERATUNG besuchen dort bestehende Reparatur- und DIY-Initiativen. Sie untersuchen, wer diese Angebote nutzt und welche Faktoren die Verbreitung dieser Initiativen hemmen oder fördern.

Neues ausprobieren

Anschließend werden in Wien neue Angebote entwickelt, ausprobiert und evaluiert - gemeinsam mit den lokal agierenden, gemeinnützigen Initiativen Recycling-Kosmos und Wiener Hilfswerk sowie den Reparaturbetrieben HausGeräteProfi, Sit-In und LORENZI.

Szenarien entwerfen

Das Ergebnis des Projektes werden Szenarien sein die zeigen, wie Reparatur- und DIY-Initiativen in den jeweiligen Bezirken gefördert werden können:

  • Stärken der bestehenden Initiativen und Möglichkeiten, diese weiter auszubauen
  • Hürden, die aus dem Weg geräumt werden sollten
  • Beiträge, die Stadtpolitik, Bezirke, gemeinnützige Initiativen und Wirtschaft leisten können

Der Projektabschluss ist für Oktober 2020 geplant.

Projektkonsortium und Kontakte

Die Mitglieder des Projektkonsortiums ergänzen einander mit ihren Kompetenzen:

Logos Stadt der Zukunft, BMVIT, FFG
Logos Stadt der Zukunft, BMVIT, FFG Stadt der Zukunft, BMVIT, FFG

Das Projekt „Repair und Do-it-yourself Urbanism“ wird im Rahmen von Stadt der Zukunft gefördert. Stadt der Zukunft ist ein Forschungs- und Technologieprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Es wird im Auftrag des BMVIT von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH und der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik ÖGUT abgewickelt. Der Eigenmittelanteil von DIE UMWELTBERATUNG wird aus der Basisfinanzierung der Stadt Wien - Umweltschutz bereitgestellt.

Reparaturen

In Kooperation mit:
Umweltmusterstadt Wien
84er
MA22