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„Schuhmacher Triebl“: 100. Betrieb für das Wiener Reparaturnetzwerk

Medieninformation: Die Stadt Wien - Umweltschutz und DIE UMWELTBERATUNG freuen sich sehr, den 100. Mitgliedsbetrieb ins Reparaturnetzwerk Wien aufnehmen zu können! 26. Jänner 2021

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Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky zu Besuch in der Firma Triebl
Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky zu Besuch in der Firma Triebl VOTAVA / PID

Mit dem "Schuhmacher Triebl" aus dem 18. Bezirk konnte nun der 100. Betrieb ins Wiener Reparaturnetzwerk aufgenommen werden: Franz Triebl ist ein engagierter Schumacher im 18. Bezirk. Er selbst bezeichnet sich als Reparaturspezialist, weil sein Geschäft mittlerweile hauptsächlich aus der Reparatur von Lederwaren besteht, und nicht wie früher das klassische Schumacher-Handwerk aus der Anfertigung von Maßschuhen. Er repariert neben Schuhen auch Kleinlederwaren wie Geldbörsen, Taschen und Gürtel und ist auch Spezialist für die Reparatur von Berg- und Wanderschuhen. Ein weiteres Spezialservice ist ein Sneaker- und Schuh-Pflege-Komplettservice inklusive Reinigung.

„Beim Wiener Reparaturnetzwerk wird sehr viel Wert auf Service und Qualität gelegt. Wiens Reparaturprofis reparieren fast alles – im Sinne der Nachhaltigkeit ist dies ein enorm wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, freut sich Wiens Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

Was 1999 mit 23 Betrieben begonnen hat, hat sich erfreulich entwickelt: Das Reparaturnetzwerk ist gewachsen und damit hat sich auch die Vielfalt des Reparaturangebotes erhöht. „Reparieren bedeutet Abfallvermeidung und Klimaschutz, je mehr Betriebe dabei sind, desto besser für die Umwelt. Ich danke Schuhmacher Triebl und dem gesamten Reparaturnetzwerk für die wertvolle Tätigkeit, die den Menschen den Alltag erleichtert und dazu beiträgt, dass Wien fit für die Zukunft bleibt“, so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

Reparaturbon-Aktion wird fortgesetzt

Seit seiner Gründung wurden schon mehr als 900.000 Reparaturen im Netzwerk durchgeführt. Das hat unzählige Gegenstände vor dem Wegwerfen bewahrt – von Haushaltsgeräten über Lederwaren bis zu Möbeln. „Um noch mehr Menschen in Wien zum Reparieren zu motivieren, werden wir im Frühling den Wiener Reparaturbon wieder anbieten, der im ersten Aktionszeitraum im Herbst bereits gut angenommen wurde. Mit dem Bon kommen Reparaturen viel günstiger, denn die Stadt Wien fördert die Reparaturkosten mit bis zu 50Prozent, wobei ein Förderbetrag von bis zu max. 100 Euro bei jeder Reparaturrechnung in Anspruch genommen werden kann“, so kündigt Karin Büchl-Krammerstätter, die Leiterin der Stadt Wien – Umweltschutz, die Fortsetzung der Reparaturbon-Aktion an. Der Wiener Reparaturbon war auch für den Schuhmacher ein Anreiz, dem Reparaturnetzwerk beizutreten.

Reparieren statt produzieren

Die Werkstatt von Franz Triebl ist liebevoll eingerichtet. Er hat Schuhmacher gelernt, doch ist nicht die Neuproduktion, sondern das Erhalten von Schuhen seine Leidenschaft. Ob ausgerissener Zipp, kaputter Absatz, Loch in der Sohle, zu klein oder zu eng: Franz Triebl kriegt das wieder hin! „Genau solche Spezialist*innen wie Franz Triebl sind es, die nicht nur für zufriedene Kundschaft sorgen, sondern auch das Reparatur-Know-how für die Zukunft sichern. Herzlich willkommen in unserem Netzwerk!“ begrüßt Markus Piringer, Ressourcenexperte von DIE UMWELTBERATUNG den neuen Mitgliedsbetrieb.

Das Reparaturnetzwerk

Das Reparaturnetzwerk bringt Mobiltelefone, Unterhaltungselektronik, Messer, Fahrräder, Kleidung, Möbel, Haushaltsgeräte, Lederwaren und vieles mehr wieder in Schwung. Informationen über die 100 Netzwerksbetriebe und Tipps zur Wartung und langen Nutzung von Gegenständen bietet die Website www.reparaturnetzwerk.at

Telefonische Auskunft darüber, welche Betrieb bei welchem Reparaturproblem weiterhilft, geben die Umweltberater*innen an der Hotline des Reparaturnetzwerks unter Tel. 01 803 32 32 – 22

Rückfragen für Journalist*innen

DIin Sabine Seidl, DIE UMWELTBERATUNG
mobil 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at, www.umweltberatung.at

Michaela Zlamal, Mediensprecherin StR Jürgen Czernohorszky
+43 1 4000 81446
michaela.zlamal@wien.gv.at

Pressebilder zu dieser Aussendung sind unter www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar.

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