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Pimp your Computer

Was tun, wenn der Computer immer langsamer wird? Computerfachmann Egmont Perthel gibt Tipps zum Nachrüsten.

Innenleben eines Computers
© e.schwarzlmueller "die umweltberatung"

Damit der Computer wieder schneller wird, empfiehlt Egmont Perthel als ersten Schritt, überflüssige Software, die man kennt und nicht braucht, zu deinstallieren. Von unbekannter Software sollte man allerdings lieber die Finger lassen. Bei Stand-PCs kann es helfen, die Grafikkarte zu tauschen. Und ein Service durch einen Fachbetrieb gibt dem Gerät auch wieder frischen Schwung.

Arbeitsspeicher und Festplatte

Eine weitere wirkungsvolle Maßnahme kann es sein, Arbeitsspeicher oder Festplatte zu tauschen bzw. zu ergänzen. Bei Windows 8, 7 und Vista reichen 2 GB Arbeitsspeicher, empfehlenswert sind 4 GB. Mehr wird meist nicht benötigt. Windows XP benötigt nur 1 GB, aber sollte im Internet aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwendet werden. Die Festplatte sollte nicht zu mehr als 70 Prozent voll sein, sonst wird Windows langsamer. Wenn das Entrümpeln der Festplatte nicht ausreicht, ist ein Tausch möglich. Neue Festplatten sind üblicherweise schneller als die alten, die neue SSD-Technologie macht den Computer besonders schnell. SSD steht für Solid State Drive und ist ein Speichermedium mit kurzen Zugriffszeiten. 

Kauf eines gebrauchten Computers

Wenn die genannten Maßnahmen nicht möglich oder nicht ausreichend sind, dann ist es an der Zeit, ein anderes Gerät auszusuchen. Hochwertige Gebrauchtgeräte sind günstiger in der Anschaffung und oft besser in der Qualität als ein billiges Neugerät. Die Prozessoren der Computer sind mittlerweile so gut, dass sie technisch mehrere Jahre gut mithalten können. Der Prozessor sollte neuer als ein Pentium 4 und am besten ein Doppelkern-Prozessor sein. Vom Pentium 4 ist abzuraten, weil er extrem viel Energie verbraucht.

Kauf eines Neugerätes

Vor dem Kauf ist es wichtig zu überlegen, wofür das Gerät gebraucht wird. Denn Überdimensionierung, zum Beispiel für Spiele, die nie gespielt werden, ist teuer und überflüssig. Billiggeräte sind nicht empfehlenswert, weil die Qualität zu wünschen übrig lässt.

Druckerkauf

Wenn viel gedruckt wird, sind beim Druckerkauf weniger die Kosten für das Gerät als die Kosten für die Druckerpatronen ausschlaggebend. Wenn die Patronen nachfüllbar sind, senkt das die Kosten und ist gleichzeitig ökologischer. Auch Drucker sind gebraucht in guter Qualität erhältlich, die Patronen sind oft günstiger als die für die neuesten Modelle.

Egmont Perthel bietet im Reparaturnetzwerk Wien Beratung, Service und Gebrauchtgeräte an.

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